Fun-Board
Registrierung Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen Der Friedhof Galerie Linkliste Gamemenü Cheat-Datenbank Zur Startseite

Fun-Board » Fun » Witze » Der Unterschied zwischen Frauen und Männern » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Der Unterschied zwischen Frauen und Männern
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Lentikularis Lentikularis ist männlich
Superman


images/avatars/avatar-24.gif

Dabei seit: 11.05.2005
Beiträge: 66
Herkunft: Bayern

großes Grinsen Der Unterschied zwischen Frauen und Männern Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Einem Mann namens Gerhard gefällt eine Frau namens Susanne. Er fragt
sie, ob sie ins Kino gehen will, sie sagt ja, und beide verbringen
einen sehr lustigen Abend.

Ein paar Tage später lädt er sie zum Abendessen ein, und sie haben
wiederviel Spaß. Fortan treffen Sie sich regelmäßig, und nach
einiger Zeit trifft sich keiner von beiden mit irgendjemand anders
mehr.

Eines Abends, als sie nach Hause fahren, schießt ein Gedanke durch
Susannes Kopf, und, ohne richtig drüber nachzudenken, spricht sie
ihn aus:

"Ist Dir klar, dass wir uns mit dem heutigen Abend seit genau 6
Monaten treffen?"

Stille.

Susanne kommt die Stille sehr laut vor. Sie denkt: "Oje, ob es ihn
nervt, dass ich das gesagt habe? Vielleicht fühlt er sich durch
unsere Beziehung eingeschränkt, oder er fühlt sich von mir in eine
Pflichtrolle gedrängt"

Und Gerhard denkt sich "Wow, 6 Monate."
Und Susanne denkt sich: "Moment, ich bin gar nicht sicher, ob ich so
eine Art Beziehung will. Manchmal hätte ich lieber mehr Freiraum,
ich werde Zeit brauchen, mir zu überlegen, ob ich so weiter machen
will. Ich meine, wo führt uns das hin? Wird es immer so weiter
gehen, oder schreiten wir auf eine Ehe zu? Vielleicht sogar auf
Kinder? Darauf, unser restliches Leben miteinander zu verbringen?
Bin ich bereit, diese Verpflichtung einzugehen? Kenne ich diesen
Menschen überhaupt?

Und Gerhard denkt sich: "Hm, das heißt, es war ... mal sehen ...
Februar, als wir anfingen, uns zu treffen, das war gleich nachdem
ich das Auto beim Service hatte, das heisst ... wie ist der
Kilometerstand? Au weia! Die Karre ist überfällig für einen
Ölwechsel!"

Und Susanne denkt sich: "Er ist besorgt. Ich sehe es in seinem
Gesicht. Vielleicht war mir nicht ganz klar, wie er die Sache sieht.
Vielleicht will er mehr von unserer Beziehung, mehr Intimität, eine
tiefere Bindung, vielleicht hat er, sogar schon vor mir, gespürt,
dass ich mich zu sehr zurückhalte. Ja, das ist es. Deswegen spricht
er so selten über seine Gefühle. Er hat Angst, zurückgewiesen zu
werden.".

Und Gerhard denkt sich: "Die sollen sich auf jeden Fall noch einmal
das Getriebe ansehen. Ist mir völlig egal, was diese Deppen sagen,
die Schaltung funktioniert noch immer nicht richtig. Und diesmal
können sie es auch nicht aufs kalte Wetter schieben. Wir haben 30
Grad, und das Ding hier schaltet sich wie ein Lastwagen von der
Müllabfuhr. Und ich habe diesen inkompetenten Gaunern
1200 Euro bezahlt.

Und Susanne denkt sich: "Er ist sauer. Ich kanns ihm nicht übel
nehmen, ich wärs auch. Ich fühle mich so schuldig, ihm das anzutun,
aber ich kann nichts für meine Gefühle, ich bin einfach unsicher.

Und Gerhard denkt sich: "Wahrscheinlich werden sie sagen, es gibt
nur 90 Tage Garantie, diese Säcke!"

Und Susanne denkt sich: "Wahrscheinlich bin ich viel zu
idealistisch, und warte auf einen Ritter auf einem weissen Pferd,
während ich hier neben einem superlieben Menschen sitze, einem
Menschen, mit dem ich gern zusammen bin, um den ich mich
wirklich sorge und der sich wirklich um mich sorgt. Einem Menschen,
der wegen meiner selbstherrlichen Schulmädchenfantasien
leiden muss.

Und Gerhard denkt sich: "Garantie? Die reden von Garantie? Können
sie haben, ich nehme ihre Garantie und stecke sie ihnen in ..."

"Gerhard", sagt Susanne laut.

"Was?" sagt Gerhard erschrocken.

"Bitte quäl dich nicht so", sagt sie, während sich ihre Augen mit
Tränen füllen. "Vielleicht hätte ich niemals .. Oh Gott, ich fühle
mich so..." (Sie verstummt, schluchzt).

"Was?" sagt Gerhard.
"Ich bin so dumm", schluchzt Susanne, "Ich meine, ich weiß, dass es
nie einen Ritter geben wird. Es ist so dumm. Weder einen Ritter noch
ein Pferd."

"Es gibt kein Pferd?", fragt Gerhard.
"Du denkst auch, dass ich dumm bin, oder?", sagt Susanne.
"Nein!", sagt Gerhard, froh, endlich eine richtige Antwort zu haben.
"Die Sache ist die ... es ist einfach so ... ich brauche ein wenig
Zeit", sagt Susanne.

(Es entsteht eine 15sekündige Pause, in der Gerhard versucht, so
schnell er kann mit einer sicheren Antwort aufzuwarten. Endlich
fällt ihm etwas ein, das funktionieren sollte.)

"Ja", sagt er. (Susanne, tief bewegt, berührt seine Hand) "Oh
Gerhard, denkst du wirklich so darüber?" fragt sie.

"Worüber?" fragt Gerhard.
"Über ein wenig mehr Zeit" sagt Susanne.
"Oh", sagt Gerhard, "Ja.".
(Susanne dreht sich zu ihm und sieht ihm tief in die Augen, wodurch
er schrecklich nervös darüber wird, was sie als nächstes sagen wird,
besonders, wenn darin ein Pferd vorkommen sollte. Endlich spricht
sie.)

"Danke, Gerhard", sagt sie.
"Ich danke Dir:", sagt Gerhard
Dann bringt er sie nach Hause, wo sie sich auf ihr Bett legt, eine
von Konflikten geschüttelte, gequälte Seele, und bis in den Morgen
weint.

Gerhard fährt nach Hause, holt sich eine Tüte Chips, dreht den
Fernseher auf, und wird schnell von der Wiederholung eines
Tennismatchs zwischen zwei Neuseeländern, von denen er noch nie was
gehört hat, in den Bann gezogen. Eine leise Stimme irgendwo in
seinem Kopf sagt ihm, dass heute in dem Auto höchstwahrscheinlich
etwas wirklich wichtiges passiert ist, aber er ist sicher, dass er niemals
verstehen würde, was das war, also beschliesst er, nicht weiter darüber
nachzudenken.

Am nächsten Tag wird Susanne ihre beste Freundin anrufen, vielleicht
sogar noch eine, und mit ihr 6 Stunden lang über die ganze Sache
reden. In sorgfältiger Detailarbeit werden sie alles was sie sagte,
und auch alles was er sagte, analysieren, jedes Wort, jeden
Ausdruck, jede Geste, um Nuancen in der Bedeutung des gesagten zu
finden, und um jede mögliche Variante durchzugehen. Das ganze wird
sich wochenlang, wenn nicht monatelang hinziehen, ohne jemals in
einer plausiblen Schlussfolgerung zu enden, aber auch, ohne jemals
langweilig zu werden.

Irgendwann während dieser Zeit wird Gerhard, während eines
Squashmatches mit einem Freund, der sie beide kennt, kurz innehalten
und fragen "Peter, hat Susanne mal ein Pferd gehabt?".

Und DAS ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen!
21.05.2005 15:11 Lentikularis ist offline E-Mail an Lentikularis senden Beiträge von Lentikularis suchen Nehmen Sie Lentikularis in Ihre Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Fun-Board » Fun » Witze » Der Unterschied zwischen Frauen und Männern

Views heute: 242 | Views gestern: 2.719 | Views gesamt: 3.339.618

Impressum




PartnerSponsor

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH


www.coder-board.de -  www.coder-board.info -  www.coder-board.com -  www.coder-board.net -  www.cmb-solutions.de -  www.auto-board.info -  linkhunter.de - Die Link Jäger