Lentikularis
Superman
 

Dabei seit: 11.05.2005
Beiträge: 66
Herkunft: Bayern
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| Die kleinen Unterschiede im Leben |
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Maenner und Frauen neigen dazu, in alltaeglichen Situationen recht unterschiedlich zu reagieren.
Hier sehen wir das am Beispiel der Situation, frau/man hat sich in den Finger geschnitten.
Frauen:
* denken "aua" stecken den Finger in den Mund, damit das Blut nicht durch die Gegend tropft
* nehmen mit der anderen Hand ein Pflaster aus der Packung, kleben es drauf und machen weiter.
Maenner:
* schreien "Scheisse" strecken die Hand weit von sich und sehen in die andere Richtung, weil sie kein Blut sehen koennen
* rufen nach Hilfe, derweil bildet sich ein unuebersehbarer Fleck auf dem Teppichboden
* muessen sich erst mal setzen, weil ihnen auf einmal so komisch wird, und hinterlassen dabei eine Spur wie bei einer Schnitzeljagd
* erklaeren der zu Hilfe Eilenden mit schmerzverzerrter Stimme, sie haetten sich beinahe die Hand amputiert
* weisen das angebotene Pflaster zurueck, weil sie der festen Ueberzeugung sind, dass es fuer die grosse Wunde viel zu klein sei
* schlagen heimlich im Gesundheitsbuch nach, wieviel Blutverlust ein durchschnittlicher Erwachsener ueberleben kann, waehrend sie in der Apotheke grosse Pflaster kauft
* lassen sich mit heldenhaft tapferem Gesichtsausdruck das Pflaster aufkleben
* wollen zum Abendessen ein grosses Steak haben, um die Neubildung der roten Blutkoerperchen zu beschleunigen
* lagern vorsichtshalber die Fuesse hoch, waehrend sie schnell mal das Fleisch fuer ihn braet
* verlangen dringend nach ein paar Bierchen gegen die Schmerzen
* lupfen das Pflaster an, um zu sehen, ob es noch blutet, waehrend sie zur Tankstelle faehrt und Bier holt
* druecken solange an der Wunde rum, bis sie wieder blutet
* machen ihr Vorwuerfe, sie haette das Pflaster nicht fest genug geklebt
* wimmern unterdrueckt, wenn sie vorsichtig das alte Pflaster abloest und ein neues draufklebt
* koennen aufgrund der Verletzung diesen Abend leider nicht mit ihr Tennis spielen und troesten sie statt dessen mit dem Europapokalspiel, das ganz zufaellig gerade im Fernsehen laeuft - sie bemueht sich derweil um die Flecken im Teppich
* schleichen sich nachts in regelmaessigen Abstaenden aus dem Bett, um im Badezimmer nach dem verdaechtigen roten Streifen zu forschen, der eine Blutvergiftung bedeutet
* sind demzufolge am naechsten Tag voellig uebernaechtigt und uebellaunig
* nehmen sich vormittags zwei Stunden frei fuer einen Arztbesuch, um sich nur zur Sicherheit bestaetigen zu lassen, dass sie wirklich keine Blutvergiftung haben
* klauen nachmittags aus dem Notfallpack im Aufenthaltsraum der Firma einen Mullverband, lassen die blonde Sekretaerin die Hand bandagieren und geniessen ihr Mitgefuehl
* dermassen aufgebaut gehen sie abends zum Stammtisch und erzaehlen grossspurig, dass die "Kleinigkeit" wirklich nicht der Rede wert waere
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